Dezember 2005
Unsere beiden Dornfelder Rotweine Nr. 3 und Nr. 4 sind leider ausverkauft. Im kommenden Frühjahr haben wir aber wieder eine Fülle an tollen Rotweinen für Sie im Sortiment. Erstmals wird ein St. Laurent - Rotwein unser Angebot bereichern. Die neuen Weine des 2005er Jahrganges schlummern momentan in aller Ruhe in den Fässern. Unsere diesjährige Ernte war zwei Wochen früher als im letzten Jahr am 09. Oktober bereits beendet. Wir sind mit dem neuen Jahrgang sehr zufrieden. Die Weine erinnern uns fast ein wenig an den 2003er Jahrgang, weil die Säure wieder sehr gering ausgefallen ist. Das traumhaft schöne Spätsommerwetter ab Ende August bis über die Weinlese hinaus machte uns viel Freude. Durch die hohen Temperaturen im September gingen die Säurewerte sehr schnell nach unten, was vor allem den Rotweinsorten zugute kam. Aber auch die Weißweine schmecken erstaunlich fruchtig mit einer weichen Säure, so wie es sich die meisten Weinfreunde wünschen. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Frühjahr, wenn wir Ihnen die neuen Weine ab April 2006 bei einer Weinprobe vorstellen dürfen.
Wir bedanken uns bei allen Kunden und Freunden für das uns entgegengebrachte Vertrauen
und wünschen Ihnen allen beste Gesundheit, viel Glück und Erfolg im neuen Jahr.
Herzliche Grüße
Ihre Familie Mayer |
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November 2005: Vinum Cruciniacum/Wein in der Loge
Am 05. November 2005 von 16.00 bis 22.00 Uhr in der Loge im Haus des Gastes in Bad Kreuznach.
In diesem Jahr findet zum zweiten Mal der Weinwettbewerb „Vinum Cruciniacum“
in Bad Kreuznach statt. Die besten Weine in verschiedenen Kategorien werden prämiert
und erhalten den Titel „Vinum Cruciniacum“. 14 Bad Kreuznacher Weingüter
präsentieren Ihnen am 05. November von 16.00 bis 22.00 Uhr in der Loge über
100 Weine aus Bad Kreuznacher Lagen. Wir sind mit dabei und freuen uns auf Ihren Besuch.
Karten sind an der Abendkasse erhältlich für 9,- €
oder im Vorverkauf bei uns für 7,- €. |
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September 2005: 2004er Pinot Noir
Es ist endlich soweit. Unser 2004er Pinot Noir ist in Flaschen gefüllt.
Das Warten hat sich gelohnt! Durch die 10-monatige Reifezeit im alten Holzfass
präsentiert sich dieser Rotwein nun weich und vollmundig am Gaumen. Strenge
Ertragsbeschränkung durch Ausdünnen von ca. 50% der grünen Trauben
im Sommer ergab ein Hektarertrag von nur 45 hl und bescherte uns vollreifes Lesegut.
Die Trauben wurden selektiv von Hand gelesen mit einem Mostgewicht von 105° Oechsle.
Danach gärten die Trauben 3 Wochen lang auf der Maische. Durch den anschließenden
biologischen Säureabbau (Äpfelsäure-Milchsäuregärung)
wurde die Säure auf 4,4 g/l reduziert.
Genießen Sie den kommenden
Herbst mit diesem Spitzenrotwein. |
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Juni 2005: Neuer Wingert
Im April pflanzten wir wieder neue Reben. Diese werden erstmals im Herbst 2006
eine erste kleine Ernte einbringen. Die neuen Reben wachsen momentan prächtig,
da sie sich in dem leicht erwärmbaren Lösslehmboden im „Hackenheimer
Sonnenberg“ sehr wohl fühlen.
Da bei uns nach wie vor die Nachfrage
nach Rotweinen groß ist, pflanzten wir noch einmal St. Laurent, eine alte
deutsche Rotweinrebe die lange Zeit etwas in Vergessenheit geraten war. Durch
den Rotweinboom in Deutschland erfährt diese Sorte aber z. Zt. eine Renaissance.
Im April 2002 pflanzten wir ebenfalls bereits St. Laurent. Durch Unwetter mit
Hagelschlag in 2003 und 2004 konnten wir aber leider noch keine Trauben ernten.
In diesem Jahr blieben wir bisher von derartigen Wetterkapriolen verschont, so
dass wir Ihnen mit dem 2005er Jahrgang erstmals einen St. Laurent anbieten können. |
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Februar 2005: Maximilian ist da!
Unsere Familie hat sich vergrößert.
Am 02. Februar 2005 erblickte
unser Sohn Maximilian das Licht der Welt.
Wir
sind alle sehr froh über dieses
freudige Ereignis und vor allem sehr dankbar,
dass er gesund und munter ist.
Sein herzerfrischendes
Lächeln macht
uns viel Freude. Vor allem sein großer
Bruder Niklas (7 Jahre) ist mächtig stolz auf ihn und kann es kaum
erwarten mit ihm später einmal Fußball zu spielen oder irgendwelche
Sachen auszuhecken. |
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März 2005: Der neue
Jahrgang
Es ist soweit: Die Weißweine des Jahrgangs
2004 sind abgefüllt. Wir können Ihnen
in diesem Jahr wieder eine breite Palette an trockenen
Weißweinen anbieten. Die neuen Weine sind
alle sehr klar und sortentypisch im Geruch und
Geschmack. Vor allem die Weißweine gefallen
uns, wie bereits erwähnt, deutlich besser
als im Vorjahr. Sie bestechen durch mehr Feinheiten
und Eleganz, weil die besseren Säurewerte
wieder mehr Frische und Frucht bringen.
Die Basis für eine gute Weinqualität
hatten wir bereits frühzeitig im Weinberg
geschaffen. Durch konsequente Ertragsreduzierung
und aufwändige Laubarbeiten wie z. B. das
Entblättern der Traubenzone ernteten wir
vollreife und kerngesunde Trauben, was besonders
für die Erzeugung von trockenen Weißweinen
sowie für die Rotweinproduktion sehr wichtig
ist. Einen Großteil ernteten wir wieder
sorgfältig von Hand. Zum ersten Mal kelterten
wir einige Sorten per „Ganztraubenpressung“.
Bei dieser Methode, die vor allem bei der Champagnererzeugung
vielfach eingesetzt wird, werden die Trauben ohne
vorheriges Pumpen oder Mahlen auf die Kelter gebracht.
Das Ergebnis sind feinfruchtige und filigrane
Weißweine mit einem sehr geringen Gerbstoffgehalt.
Seit dem 2004er Jahrgang haben wir auch alle Weine
erstmals gezügelt bei niedrigeren Temperaturen
vergoren. Dadurch wird das typische Sortenaroma
besser erhalten.
Folgende Weine haben wir erstmalig in unserem
Sortiment:
2004er Weißburgunder trocken
2004er Silvaner trocken
Beide Weine eignen sich sehr gut als Begleiter
für die bevorstehende Spargelsaison.
Unser komplettes Weinangebot mit den Preisen finden
Sie im Onlineshop. |
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Weinlese 2004
Der Sommer wird zwar vielen von Ihnen in schlechter Erinnerung bleiben, aber für die Weinqualität ist ein guter Spätsommer ab Mitte August bis zum Ende der Weinlese viel wichtiger. Und in diesem Jahr hat das Wetter perfekt mitgespielt. Vor allem die gelegentlichen Regenschauer im Juni und Juli waren dringend notwendig um die seit letztem Jahr anhaltende Trockenheit etwas zu mildern.
Unsere diesjährige Weinlese haben wir am 24. Oktober beendet. Sicherlich ist der 2004er Jahrgang nicht so spektakulär wie der vergangene 2003er. Aber darüber sind wir auch sehr froh, weil vor allem die Weißweine in diesem Jahr wieder die typische Frische und Spritzigkeit aufweisen, die die deutschen Weißweine so beliebt macht. Aber auch die Rotweine können in diesem Jahr von erstaunlicher Qualität sein, wenn die Erträge nicht zu hoch waren.
Wir ernteten zum Beispiel am letzten Tag unserer Lese einen Spätburgunder mit einem sensationellen Mostgewicht von 105° Oechsle. Diese Topqualität ist allerdings nur zu erreichen durch konsequentes Ausdünnen der Trauben im Sommer. Der Hektarertrag lag nur bei 45 hl/ha! Der diesjährige Durchschnittsertrag in Deutschland liegt bei ca. 100 hl/ha.
Genauso erfreut sind wir auch über unseren 2004er Dornfelder. Ein Mostgewicht von 95° Oechsle hatten wir selbst im vergangenen Ausnahmejahrgang 2003 nicht erreicht. Im Sommer hatten wir uns bereits hier für “Klasse statt Masse“ entschieden, indem wir auch hier einen Großteil der noch grünen Trauben ausdünnten. Kurioserweise sorgte dann eine Woche später mal wieder ein mittelschwerer Hagelschauer zusätzlich für eine weitere Mengenreduzierung. Dadurch ernteten wir aber einen voluminösen und kräftigen Dornfelder der qualitativ sogar den vom letzten Jahr übertrifft. |
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Der
erste Wein des neuen Jahrgangs ist bereits abgefüllt:
2004 Rivaner trocken in der Literflasche
für 2,90 €.
Analyse: Alc. 12,5 % vol; Restsüße: 5,5 g/l; Säure: 6,5 g/l |
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Oktober 2004: "Wein in
der Loge" im Haus des Gastes in Bad Kreuznach
Am 10. Oktober 2004 findet im Haus des Gastes
in Bad Kreuznach erstmals eine Weinpräsentation
statt. Bad Kreuznacher Winzer präsentieren
Weine des Jahrhundertjahrgangs 2003 in 7 Kategorien.
Bad Kreuznach zählt mit 400 Hektar Rebfläche
zu den größten Weinbau treibenden Gemeinden
Deutschlands. Mit "Wein in der Loge" besteht die
Möglichkeit, die Spitzenerzeugnisse der Bad Kreuznacher
Winzer kennen zu lernen. Eine fachkundige Jury
prämiert die besten Weine.
Wir sind mit dabei, und freuen uns Ihnen unseren
aktuellen Jahrgang vorstellen zu können.
"vinum cruciniacum 2004" am 10.10. von 11.00 -17.00
Uhr;
Karten an der Kasse. 9,- €; Im Vorverkauf . 7,-
€
(Stadtinformation am Bahnhof, Touristinformation
Haus des Gastes) |
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Juli 2004: Das Wetter und die
Rebenblüte
Der Sommer will irgendwie nicht so recht in Gang
kommen. In diesem Jahr dauerte die Blüte ungewöhnlich
lange durch das kühle Wetter. Erst Anfang Juli waren
alle unsere Parzellen mit der Blüte beendet. Während
bei einigen Rebsorten wie z. B. den Burgundersorten
oder unserem Chardonnay die Blüte bereits Mitte
Juni fast abgeschlossen war, dauerte es vor allem
beim Riesling sehr lange. Ist das Wetter, wie in
diesem Jahr geschehen, während der Blüte sehr kühl
so kann es zum "Verrieseln" kommen. Das heißt, dass
ein Teil der Fruchtansätze nicht befruchtet wird
und der spätere Traubenertrag geringer ausfallen
kann. Diesen Umstand sehen wir aber nicht unbedingt
als Nachteil, da eine geringere Erntemenge bessere
Mostgewichte bringt. Am 10.Juni (Fronleichnam) gab
es an der Nahe starke Gewitter örtlich auch mit
Hagel. Leider sind wir auch dieses Jahr wieder betroffen.
Vor allem unsere Parzellen in der rheinhessischen
Nachbargemeinde Hackenheim sind teilweise stark
beschädigt. Verglichen mit dem verheerenden Ausmaß
im letzten Jahr, sind wir aber diesmal mit einem
" blauen Auge" davongekommen. Wir hoffen nicht,
dass wir uns langfristig an solche Unwetter gewöhnen
müssen. Der letzte nennenswerte Hagelschlag war
im Jahre 1979! |
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Juni 2004: Unser neuer Weinberg
Unser
neuer Weinberg, den wir im April neu angelegt haben
wächst prächtig. In unserer besten Lage "Kreuznacher
Paradies" haben wir 1000 Rieslingreben gepflanzt.
In diesem Südwesthang mit Tonmergelboden findet
der spätreifende Riesling gute Vorraussetzungen
um eine hohe Traubenreife zu erlangen. In diesem
kleinklimatischen Terroir sind die Säurewerte oft
niedriger als auf anderen Standorten, weshalb sich
der Ausbau trockener Weine dadurch sehr gut eignet.
Bis zur ersten Ernte müssen wir uns aber noch einige
Zeit gedulden. Erst im Herbst 2006 können wir zum
ersten Mal ernten. Im Frühjahr 2007 wird dann der
Wein aus diesem Weinberg zum ersten Mal in Flaschen
gefüllt werden. Da eine Rebanlage durchschnittlich
30 bis 40 Jahre lang stehen bleibt, muss die Sortenwahl
gut überlegt sein. Auf kurzfristige Geschmackstrends
kann man daher leider nicht reagieren. Wir sind
aber davon überzeugt, dass der Riesling seinen hohen
Stellenwert an der Nahe und in Deutschland immer
behalten wird. Auf dem Bild sieht man Pflanzröhren,
aus denen schon einige Reben herauswachsen. In diesen
speziellen Pflanzröhren herrscht ein günstiges Kleinklima
mit höheren Temperaturen, weshalb die Reben dadurch
deutlich schneller wachsen. Ein weiterer Vorteil
ist, dass man die Triebe nicht am Pflanzstäbchen
anbinden muss, solange sie nicht aus der Röhre herausgewachsen
sind. |
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April 2004: Der Jahrgang 2003
ist da!
Der neue Jahrgang ist weitestgehend in Flaschen
gefüllt. Die neuen Weißweine sind schon
alle erhältlich. Neu in unserer aktuellen Kollektion
ist ein 2003er Grauburgunder Classic.
Die Rotweine sind ebenfalls zum Teil schon gefüllt,
aber erst ab Mai (Pinot Noir und Portugieser) bzw.
Juni (Dornfelder) 2004 erhältlich. Sie reiften
sechs Monate in kleinen Barriques. Bis zum Verkaufsstart
gönnen wir ihnen noch ein wenig Ruhe. |
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Dezember 2003: Die neuen Weine
Die Weine des 2003er Jahrgangs sind filtriert. Die
ersten Fassproben bereiten uns schon jetzt viel
Freude. Vor allem die Rotweine haben ein Farbpotential
und ein Geschmacksvolumen wie noch nie. Bis zur
Abfüllung im Frühjahr reifen sie noch
in großen alten Eichenholzfässern sowie
kleinen Barriques.
Auch die Weißweine gefallen uns schon sehr
gut. Hier zeigt sich jetzt deutlich, dass unser
früher Lesebeginn von Vorteil war, weil die
feinen und filigranen Fruchtaromen nicht vom Alkohol
überlagert sind. Die neuen Weine sind ab Mitte
März 2004 im Verkauf. |
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November 2003: Gault Millau
WeinGuide Deutschland 2004
Wir freuen uns, dass wir zum ersten Mal im renommierten
Weinführer "Gault Millau WeinGuide Deutschland
2004" erwähnt werden. Als Neueinsteiger
finden Sie uns unter der Rubrik "weitere
empfehlenswerte Betriebe". |
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September 2003: Die Weinlese
Am 13. September haben wir, so früh wie
noch nie, mit der Weinlese begonnen. Bei hochsommerlichen
Temperaturen von über 30 Grad Celsius kamen
unsere fleißigen Lesehelfer ganz schön
ins Schwitzen.
Die Trauben haben bereits eine sehr hohe Reife.
Vor allem die Trauben für unsere trockenen
Weißweine haben wir zuerst gelesen, damit
die Weine später keinen zu hohen Alkoholgehalt
haben, sondern frische und fruchtige Traubenaromen
aufweisen. Durch den mediterranen Sommer haben die
Trauben ungewöhnlich wenig Fruchtsäure.
Bei den weißen Sorten bereitet uns das ein
wenig Sorgen. Der Hagelschlag im Frühjahr sorgte
leider wie erwartet für eine relativ geringe
Ernte.
Wir sind sehr froh, dass wir uns wie in den vergangenen
Jahren auf unsere Freunde verlassen können,
die ihre Freizeit opfern und uns bei der Traubenernte
tatkräftig unterstützen.
Wir haben in diesem Jahr fast alle Parzellen von
Hand geerntet, weil sich der Einsatz eines Traubenvollernters
bei der geringen Ernte nicht lohnt. |
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31.05.2003: Unwetter
über Bosenheim
Ein schwerer Hagelschlag fügt
einem Großteil unserer Weinreben
erheblichen Schaden zu.
Ein solches Unwetter haben selbst
die älteren Dorfbewohner noch nicht erlebt. |
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Jubiläumswein
Vor genau zehn Jahren füllten wir zum ersten
Mal einen Wein in Flaschen ab. Es war ein 1992er
Silvaner Eiswein. Aus diesem Anlass haben wir im
Frühjahr 2003 einen Jubiläumswein in Flaschen
gefüllt. Dafür haben wir die 2002er Optima
Auslese ausgewählt. Die Trauben dieser seltenen
Rebsorte haben wir im vollreifen Zustand am 15.10.2002
mit einem Mostgewicht von 125 ° Oechsle geerntet.
Der Wein hat eine Süße von 111 g/l und
eine Säure von 7,5 g/l. Jetzt nach einem halben
Jahr Flaschenreife präsentiert er sich mit
seiner ganzen Kraft und Fülle an Fruchtaromen.
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Sommer 2003: Chardonnay
Erstmalig haben wir einen Chardonnay im Sortiment.
Von den traditionellen Anbaugebieten in Burgund
und Chablis unternahm die Chardonnay-Rebe ihren
Siegeszug in alle Welt und ist heute eine der am
weitesten verbreiteten Rebsorten.
An den Boden stellt sie keine großen Ansprüche,
bevorzugt aber lehmig-kalkhaltige Böden. Da
der Chardonnay aber sonnenreiche Lagen benötigt,
um gehaltvolle und körperreiche Weine hervorzubringen,
haben wir ihn in unserer besten Lage "Kreuznacher
Paradies" im Jahr 2000 gepflanzt.
Durch eine grüne Lese (= Ausdünnen) im
Sommer, begrenzten wir den Ertrag auf 60 Hektoliter
pro Hektar. Die verbleibenden Trauben konnten dadurch
optimal reifen, bis wir sie im kerngesunden und
hochreifen Zustand traditionell von Hand ernteten.
Eine langsame Gärung bewahrte die feinen Traubenaromen.
Die anschließende Lagerzeit auf der Feinhefe
verfeinerte die jugendlichen Primäraromen.
Der Wein präsentiert sich cremig-schmelzig
auf der Zunge und schmeckt leicht nach gelben Früchten. |
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Sommer 2003: Spätburgunder
Ebenso wie der Chardonnay hat auch der Spätburgunder
seine Wurzeln in Burgund in Frankreich.
Er wird seit Jahrhunderten angebaut und ist dort
die Rebsorte mit der größten Anbaufläche.
Unter dem französischen Namen "Pinot Noir"
hat auch er eine weltweite Verbreitung erfahren.
An den Boden stellt auch der Spätburgunder
keine besonderen Ansprüche, eine ausreichende
Wasserversorgung zur Farbstoffbildung in den Beeren
ist aber notwendig. Ganz entscheident für die Weinqualität
ist jedoch der Ertrag, der möglichst nicht
über 60 Hektoliter pro Hektar liegen sollte.
Nur dann erhält man einen weichen Burgunder
mit kräftigem Körper und feinen Aromen,
die manchmal an Bittermandeln erinnern.
Unseren "2002er Spätburgunder Spätlese
trocken" ernteten wir mit 98 Grad Oechsle.
Der Ertrag lag nur bei 45 Hektoliter je Hektar.
Beste Voraussetzungen also für einen guten
Rotwein.
Die Trauben wurden 2 Wochen auf der Maische vergoren,
um alle Farbstoffe aus den Beerenschalen zu lösen.
Ein anschließender biologischer Säureabbau
reduzierte den Säuregehalt auf einen harmonischen
Wert von 4,2 g/l. Danach reifte der Wein 7 Monate
in kleinen Eichenholzfässern, sogenannte Barriques.
Durch das kleine Volumen dieser Fässer kann
der Wein durch das Holz mehr Sauerstoff aufnehmen
als in großen Fässern oder Tanks. Er
hat dadurch schon jetzt eine gute Trinkreife. Trotzdem
wird er aber bei der jetzt folgenden Flaschenreife
weiter an Qualität gewinnen. |
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September 2002:
Degustation - Premium-Rotweine international TOP
select 2002
Die Zeitschrift "selection" hat einen
internationalen Premium-Rotweinwettbewerb ausgeschrieben,
zu dem mehr als 1.000 Weine aus aller Welt angemeldet
wurden; Spitzenweine, versteht sich. Eine fünfzigköpfige
Fachjury bewertete an insgesamt drei Tagen das Gesamtfeld,
kürte die Landes- bzw. Regionalsieger und ermittelte
schließlich "TOP select 2002", den besten
Wein des Gesamtwettbewerbs. Auf eine interessante
Bestenliste in der Herbst-Ausgabe von "selection"
(erschienen am 06. September 2002) dürfen wir uns
freuen. Unser 2001er Dornfelder Rotwein trocken
gehörte zu den Siegerweinen. |
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Juli 2002: Internationaler
Riesling Wettbewerb 2002 "best of Riesling"
160 Juroren aus 5 Ländern haben am 1. und
2. Juli 2002 beim 2. Internationalen Wettbewerb
"best of Riesling" insgesamt 1744 Weine
aus Deutschland, Österreich, Australien,
Frankreich, Kanada, Luxemburg, Neuseeland, USA,
Ungarn und Südafrika verkostet und bewertet.
Im Rahmen "der wahrscheinlich größten Rieslingweinprobe
der Welt" haben wir mit unserer 2001er Riesling
Spätlese in der Kategorie III (9 - 15 g/l Restzucker)
eine Platzierung unter den besten 40 Weinen erreicht.
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